Bayerischer Untermain

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24.04.2012

PressemitteilungAus der Bürgerversammlung am 13.04.2012


 

Bürgerversammlung 2012 in Kirchzell
 
Die Bürgerversammlung Kirchzell fand am 13.04.2012 im Pfarrheim in Kirchzell statt. Neben den 27 anwesenden Bürgerinnen und Bürgern, 11 Gemeinderäten und 11 Mitarbeiter der Gemeinde konnte Bürgermeister Stefan Schwab Altbürgermeister Ludwig Scheurich und Schulleiter Wolfgang Steiger begrüßen.
 
Er gab anhand einer Powerpoint-Präsentation einen Überblick über abgeschlossene und laufende Maßnahmen sowie geplante Projekte. In einem kurzen Abriss ging er auf die finanzielle Situation und Entwicklung der Gemeinde ein.
 
In der anschließenden Aussprache beanstandete Heinz Werner den zunehmenden LKW-Verkehr, der insbesondere nachts zu Belästigungen führe und regte ein Verbot des Durchfahrtsverkehrs für LKW an. Bürgermeister Schwab stellte klar, dass es sich dabei um zugelassene Kraftfahrzeuge handele, die die öffentliche Straße im Rahmen des Gemeingebrauchs nutzen würden. Dies sei nach geltendem Recht nicht zu verbieten und müsse hingenommen werden.
Jürgen Kunz trug seine Sicht zum Bauvorhaben seines Sohnes Dominik Kunz im Gewerbegebiet Buch vor. Bürgermeister Stefan Schwab stellte den Sachverhalt aus Sicht der Gemeinde dar und erläuterte die Rechtslage im Allgemeinen. Weitergehende Ausführungen zu dem Einzelfall konnte er aus datenschutz- und verfahrensrechtlichen Gründen nicht machen.
Frank Schäfer fragte nach, warum die Gemeinden, die als Gesellschafter an der Wärmeversorgung Amorbach GmbH beteiligt seien, ihre Gesellschafteranteile zum zweiten Mal erhöhen müssten. Bürgermeister Stefan Schwab erläuterte die technischen und wirtschaftlichen Probleme der Wärmeversorgung Amorbach GmbH. Er erklärte, dass die Erhöhung für die Nachrüstung eines Pufferspeichers dringend erforderlich sei, der einen wirtschaftlicher Betrieb der Anlage ermöglichen solle. Die geringe Kapitalausstattung der Gesellschaft führe immer wieder zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten, mit denen die beteiligten Gemeinden zu kämpfen hätten.
Klaus Kobold regte an, den Preunschener Weg als Vorfahrtsstraße auszuweisen, um zu vermeiden, dass schwerere Fahrzeuge diesen beim An- und Abfahren beschädigen. Bürgermeister Stefan Schwab bestätigte, dass dies zwar theoretisch möglich sei, aber von den Anliegern nicht gewünscht werde, da diese zu schnelles Fahren der vorfahrtsberechtigten Fahrzeuge befürchten.
Anton Keller bat darum, den Weg hinter dem Friedhof durch den Bauhof instand setzen zu lassen. Bürgermeister Stefan Schwab teilte mit, dass der Bauhof bereits mit diesen Arbeiten beauftragt sei.
Klaus Kobold wies darauf hin, dass verstärkt Schrott im Wald abgelagert werde und fragte nach, ob der Schrottcontainer im Bauhof für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden könne. Bürgermeister Schwab erklärte, dass dies nicht möglich sei, da damit eine wirtschaftliche Konkurrenz mit den Schrotthändlern entstehe, die der Gemeinde verboten sei.