Bayerischer Untermain

Geo-Naturpark Bergstrasse-Odenwald

12.04.2011

PressemitteilungAus der Gemeinderatssitzung am 08.04.2011


 

 

Aus der Gemeinderatssitzung am 08.04.2011
 
Bekanntgabe der Beschlüsse aus der nichtöffentlichen Sitzung am 18.03.2011
Bürgermeister Schwab gab folgende Beschlüsse aus der nichtöffentlichen Sitzung am 18.03.2011 bekannt:
a)      Der Gemeinderat nahm den Vorschlag des Ingenieurbüros auf Übernahme eines Kostenanteils von 544,49 € im Rahmen der Kulanz an und erteilte Thomas Harz, Schöpfäcker 18, 63937 Weilbach zum Bruttoangebotspreis von 1.092,00 € den Auftrag zur Lieferung und zum Anbringen der Sonnenschutzfolie am Wasserwerk in Ottorfszell.
b)      Das Ingenieurbüro Bernd Eilbacher, Bischoffstraße 62, 63897 Miltenberg, erhielt den Planungsauftrag für den Ausbau des Preunschener Wegs und Brunnenwegs auf der Grundlage des Honorarangebots vom 10.03.2011. Die Ausführung soll zeitgleich mit dem Stichweg zum Anwesen Hauptstr. 100 erfolgen.
c)      Das Ingenieurbüro Bernd Eilbacher, Bischoffstraße 62, 63897 Miltenberg, erhielt außerdem den Planungsauftrag für den Ausbau des Stichwegs zum Anwesen Hauptstr. 100 auf der Grundlage des Honorarangebots vom 10.03.2011. Die Ausführung soll zeitgleich mit dem Preunschener Weg und Brunnenweg erfolgen.
d)      Dem Ingenieurbüro Klingenmeier, Löhrstraße 1, 63916 Amorbach, wurde auf der Grundlage des Honorarangebots vom 04.03.2011 zum Pauschalhonorar von 1.950,00 € zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer (= 2.320,50 €) der Auftrag zur Erstellung der Antragsunterlagen auf Erteilung einer Erlaubnis zur Einleitung von Rückspülwasser aus der Ultrafiltrationsanlage und der Entsäuerung des Wasserwerks Ottorfszell in den Gabelbach erteilt.
e)      Udo Herrmann, Am Weihersbrunnen 1, 63927 Bürgstadt, erhielt den Auftrag zur Lieferung des Bodenbelags „Mipolam PVC Taralay Initial Comfort“ mit einer Stärke von 3,8 mm für den Übungsraum im Obergeschoss des Anwesens Hauptstr. 21 auf der Grundlage des Angebots vom 02.03.2011 zum Bruttoangebotspreis von 3.354,02 €.
 
Haushaltsplan 2011 für den Markt Kirchzell;
Bürgermeister Schwab erklärte einleitend, dass für den Haushalt 2011 bereits durch die gründliche Vorbereitung die Weichen gestellt worden seien. Die Haushaltsaufstellung sei aufgrund dieser Vorbereitungen problemlos und schnell gelungen, obwohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit der weltweiten Finanzkrise inzwischen zeitversetzt bei den Kommunen angekommen seien. Die staatlichen Zuweisungen, vor allem die Einkommensteuerbeteiligung, aber auch die Schlüsselzuweisungen seien erheblich geringer ausgefallen und hätten zu schmerzhaften Einbußen geführt. Die Anhebung der Kreisumlage von 44 auf 46 % und die durch die Sanierung der Hauptschule in Amorbach entstandene höhere Schulverbandsumlage schmälerten den Überschuss aus dem Verwaltungshaushalt. Dadurch sei logischerweise auch die Zuführung vom Verwaltungs- zum Vermögenshaushalt gegenüber den Vorjahren gesunken. Man habe sich dazu entschlossen, einen Sparhaushalt für 2011 zu erstellen. Außer den Tilgungsausgaben von 95.000 € wurden im investiven Bereich neben mehreren kleineren Maßnahmen, die Abwicklung und Abrechnung der neuen Wasserversorgung und die weitere Erschließung des Gewerbegebietes in den Vermögenshaushalt 2011 aufgenommen. Durch die Verschiebung des Ausbaus des Preunschener Weges und Brunnenweges sowie des Stichwegs zur Hauptstr. 100 könne eine Zuführung zur allgemeinen Rücklage von 135.000 € erwirtschaftet werden.
Bürgermeister Schwab dankte Kämmerer Kurt Grimm für die gewissenhafte und sorgfältige Ausarbeitung des Haushaltes. Der Kämmerer merkte zum Verwaltungshaushalt an, dass die vorgelegten Ansätze äußerst sparsam kalkuliert seien. Die zu erwartenden Einnahmenausfälle bei den Zuweisungen aus der Einkommensteuer- und Einkommensteuerersatzleistung sowie der Schlüsselzuweisung seien berücksichtigt. Ebenfalls eingerechnet seien die Erhöhungen bei den Ausgaben der Kreis- und Schulverbandsumlage sowie die Zinsbelastung für die Restschulden der Finanzierung des Baugebietes am Bucher Weg.
Der Entwurf des Vermögenshaushaltes 2011 schließt in Einnahmen und Ausgaben mit einem Betrag von 885.200 € ab. Eine Darlehensaufnahme zum Ausgleich war nicht notwendig. Der Gesamtschuldenstand zum Jahresende 2011 beträgt 2.474.768 €, was einer Pro-Kopf-Verschuldung bei 2.301 Einwohnern (Stand 06.2010) von 1.075 € (Landesdurchschnitt: 722 €/2008) entspricht. Wie im Verwaltungshaushalt wurde auch im Vermögenshaushalt äußerst sparsam geplant. Bei den Einnahmen wurden alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Die Ausgabenpositionen sind vorrangig durch mehrere kleinere Investitionen gekennzeichnet. Größte Maßnahme mit 75.000 € ist die Erweiterung des Gewerbegebietes im Ortsteil Buch.
Der Gesamthaushalt 2011 schließt ausgeglichen in Einnahmen und Ausgaben mit 4.374.240 € (Vorjahr: 5,6 Mio. €) ab.
Bürgermeister Stefan Schwab stellte fest, dass gegenüber dem Referenzjahr 2008 ein deutlicher Rückgang der Einkommensteuerbeteiligung und der Schlüsselzuweisungen zu verzeichnen sei. So sei bei der Einkommensteuerbeteiligung eine Minderung von 86.000 € und bei den Schlüsselzuweisungen eine Einnahmeverringerung von 58.000 € festzustellen. Die Gewerbesteuer sei dagegen in gleicher Höhe wie im Jahr 2008 kalkuliert. Auch die Anhebung der Kreisumlage von 44 auf 46 % führe dazu, dass im Jahr 2011 eine um 15.000 € höhere Kreisumlage als im Jahr 2010 und gar eine 103.000 € höhere Kreisumlage als im Jahr 2008 zu zahlen sei. Im Jahr 2008 hatte die Gemeinde nach Abzug der Kreisumlage von der Einkommensteuerbeteiligung und der Schlüsselzuweisung einen Betrag von 812.000 € zur Verfügung. Dieser Betrag reduziere sich in diesem Haushaltsjahr um 259.000 € auf einen insgesamt verfügbaren Betrag von 553.000 €. Diese Reduzierung der verfügbaren Mittel sowie die erhöhte Schulverbandsumlage führten dazu, dass sich die Zuführung zum Vermögenshaushalt von stolzen 645.000 € im Jahr 2008 auf einen Ansatz von 202.000 € im Jahr 2011 reduziere. Diese Entwicklung könne lediglich durch einen Sparhaushalt und die Verschiebung von Straßenausbaumaßnahmen kompensiert werden.
Gemeinderat Wilfried Herkert (FW) stellte ebenfalls fest, dass die verfügbaren finanziellen Mittel gegenüber dem Jahr 2008 deutlich gesunken seien. Gemeinderat Heinz Herkert (FW) sah eine sich öffnende Schere zwischen dem Einkommensteueranteil und der Schlüsselzuweisung auf der Einnahmenseite und der Kreisumlage auf der Ausgabenseite. Er befürchtete, dass sich der Kreis hier bei den Kommunen bediene und die Gemeinden dauerhaft finanziell austrockneten. Gemeinderat Rudi Breunig (CSU) hielt es nicht für sinnvoll, einzelne Jahre als Vergleichsjahre herauszunehmen, sondern möchte die längerfristige Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben betrachten. Gemeinderat Kurt Schumacher (SPD) sah zum Haushalt keinen Diskussionsbedarf, da er intensiv vorberaten worden sei. Er wies allerdings nochmals darauf hin, dass der Unterhalt und die weitere Verwendung der gemeindeeigenen Gebäude nicht aus den Augen verloren werden dürften.
Der Gemeinderat hat den Haushaltsplan 2011 wird mit all seinen Anlagen und die Haushaltssatzung in der eingebrachten Fassung beschlossen und genehmigt. Die Satzung wird nach Vorlage beim Landratsamt amtlich bekannt gemacht.
 
Bilanzabschluss Wasserversorgung Kirchzell für das Jahr 2009
Der Bayer. Kommunale Prüfungsverband hat den kaufmännischen Jahresabschluss 2009 für das Wasserwerk Kirchzell erstellt und festgestellt, dass die Ertragslage der Wasserversorgung bei einem Betriebsfehlbetrag von 21.000.- € nach einem Überschuss von 24.000.- € im Vorjahr nicht mehr ganz als zufriedenstellend zu bezeichnen sei. Bei einer verrechneten Wasserabgabe von 105.219 m3 im Ortsbereich (im Vorjahr: Verkauf von 105.108 m3) und rd. 13.000 m3 an Amorbach, für die jedoch nur 0,26 €/m3 zzgl. Grundgebühr vergütet werden, errechnet sich ein spezifischer Fehlbetrag von 0,18 €/m3 (im Vorjahr: Überschuss 0,20 €/m3). Die Einnahmen aus Wasserlieferungen nahmen durch den nahezu unveränderten Wasserverkauf in Kirchzell nur um rd. 500 € auf knapp 231.000.- € zu. Der Erlös aus dem Wasserverkauf an Amorbach (Beuchen) ist dabei leicht gestiegen; die Einnahmen sind allerdings aufgrund des geringen Preises von nur 0,26 €/m3 zzgl. einer Grundgebühr auch weiterhin nur von untergeordneter Bedeutung (4.600.- €).
Die rechnerischen Wasserverluste liegen im Jahr 2009 bei rd. 23 % (2008 bei 21 %). Sie haben sich wieder leicht verschlechtert und liegen unverändert über den Erfahrungswerten in vergleichbaren Gemeinden. Sie reichen zudem nicht aus, um den Sollwert von 10 % - 15 % zu unterschreiten. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass der Anteil an Hochbehälterreinigungen, Spülungen u.a. dabei nur geschätzt ist, die exakten Werte sollen ab 2010 verfügbar sein. Die Entwicklung über die letzten vier Jahre stellt sich wie folgt dar:
 

 
2006
2007
2008
2009
 
m3
%
m3
%
m3
%
m3
%
Wasserförderung
213.114
100
165.265
100
175.199
100
180.501
100
Öffentlicher Verbrauch
20.000
10
20.000
12
20.000
11
20.000
11
Verrechnete Abgabe
128.120
60
116.848
71
118.464
68
119.264
66
Rechnerischer Verlust
 64.994
30
 28.417
17
36.735
21
 64.994
23

 
Die Vorausleistungen auf den Ergänzungsbeitrag für die Neuordnung der Wasserversorgung sind mit 16 % Mehrwertsteuer erstellt worden. Aufgrund der inzwischen durch das Bundesministerium für Finanzen umgesetzten geänderten Rechtssprechung ist für Wasserbeiträge jeglicher Art ein Mehrwertsteuersatz von 7 % anzusetzen. Dieser Betrag wird bei der endgültigen Abrechnung der Ergänzungsbeiträge für die Neuordnung der Wasserversorgung auch so festgesetzt. Die zuviel an das Finanzamt abgeführte Mehrwertsteuer wird zurückgefordert, so dass sich eine erhebliche Umsatzsteuererstattung ab dem Jahr 2001 ergeben wird.
Gemeinderat Wilfried Herkert (FW) regte an, die Kostenanteile zu ermitteln, die für die Wasserverluste zu Buche schlagen. Gemeinderat Heinz Herkert (FW) fragte nach, ob der Wasserpreis für die Versorgung des Amorbacher Stadtteils Beuchen kostendeckend ermittelt sei. Bürgermeister Stefan Schwab erläuterte, dass zum Abschluss des Vertrages eine Kalkulation erfolgt und auf dieser Grundlage der Wasserpreis vertraglich vereinbart worden sei. Im Vertrag sei eine Preisgleitklausel vorgesehen, die eine Anpassung an die Entwicklung des Lebenshaltungskostenindexes berücksichtige. Er sicherte zu, dass die Kosten für die Wasserverluste sowie die Versorgung des Amorbacher Stadtteils Beuchen ermittelt und im Gemeinderat vorgestellt würden.
Der Gemeinderat stellte den Jahresabschluss 2009 mit folgenden Summen fest:
·           Bilanz in Aktiva und Passiva                                    969.630,49 €
·           Jahresverlust 2009 lt. Bilanz                                     21.926,05 €
·           Jahresverlust 2009 lt. GuV                                       21.926,05 €
Der Jahresverlust 2009 in Höhe von 21.926,05 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Verbindlichkeiten bei der Gemeinde sind künftig mit 2,5 % über dem Basiszinssatz der EZB (derzeit 0,12), zumindest aber mit 4,0 %, zu verzinsen.
 
Vorstellung der aktuellen Bedarfsumfrage Kindergarten „Abenteuerland“
Die Bedarfsumfrage für das Kindergartenjahr 2011 / 2012 erbrachte folgendes Ergebnis:
Buchungszeiten:
 

Uhrzeit
Zahl der Buchungen 2011/2012
Zahl der Buchungen 2010/2011
7:00-7:30
0
1
7:30-8:00
13
15
8:00-9:00
45
46
9:00-12:30
52
50
12:30-13:30
18
12
13:30-14:30
12
11
14:30-15:30
3
1
15:30-16:30
2
1

 
Dabei verteilen sich die einzelnen Stunden wie folgt:
·       4 Stunden wurden von 27 Eltern gebucht (Vorjahr: 28)
·       5 Stunden wurden von 10 Eltern gebucht (Vorjahr: 11)
·       6 Stunden wurden von 7 Eltern gebucht (Vorjahr: 5)
·       7 Stunden wurden von 8 Eltern gebucht (Vorjahr: 5)
Von 52 Kindern ist ein Kind unter drei Jahre alt (Vorjahr: 5).
 
Während des Kindergartenjahres können noch 15 Kinder kommen, davon haben bereits 9 Eltern Bedarf angemeldet. Interesse an der Schulkinderbetreuung hat lediglich ein Elternpaar angemeldet. Krippenplätze für Kinder unter 18 Monaten wurden nicht angefragt. Alle Kinder, für die Bedarf angemeldet wurde, sind älter als zwei Jahre. Das warme Mittagessen wurde von drei Familien an jeweils unterschiedlichen Tagen nachgefragt, so dass es nicht angeboten werden kann.
Insgesamt wurden 90 Fragebogen ausgeteilt, davon 51 an Eltern von Kindergartenkindern und 39 an Familien mit jüngeren Kindern. Rückmeldungen kamen von insgesamt 67 Familien, davon erfreulicherweise allen Eltern von Kindergartenkindern und 16 Familien mit jüngeren Kindern. Aus der Bedarfsmeldung ist eine leichte Tendenz zu längeren Buchungszeiten erkennbar.
 
Sanierung der der Fahrbahndecke der MIL 7 vor der Ortsdurchfahrt Watterbach
Der Kreistag des Landkreises Miltenberg hat mit Beschluss vom 21.03.2011 festgelegt, dass bei den Kosten für die Unterhaltungsarbeiten an Kreisstraßen 1,0 Mio. € eingespart werden, um die Verschuldung des Landkreises zurückzuführen. Die Maßnahmen, die mit den verbleibenden Haushaltsmitteln ausgeführt werden sollen, sollen vom Bauausschuss auf Vorschlag des Staatlichen Bauamtes festgelegt werden. Dieser Beschluss hat zur Folge, dass die Sanierung der Decke der Kreisstraße MIL 7 Kirchzell – Watterbach nicht, wie vorgesehen, in den Osterferien ausgeführt werden kann. Grundsätzlich werden sämtliche vorgesehene Straßenbaumaßnahmen mit dieser Entscheidung in Frage gestellt. Wie Bürgermeister Schwab anhand von Lichtbildern des Staatlichen Bauamtes darstellte, ist die MIL 7 im Bereich vor der Ortsdurchfahrt Watterbach in einem sehr schlechten Zustand. Ausgeprägte Längsrisse ließen befürchten, dass die Decke hier weiter aufreiße und es zu verkehrsgefährdenden Zuständen komme. Außerdem sei nach Einschätzung des Staatlichen Bauamtes als Fachbehörde nicht auszuschließen, dass der Hang in diesem Bereich nachrutsche. Die Verwaltung hielt auf der Grundlage der Einschätzung der Fachbehörde eine Sanierung der Straßendecke in der vom Staatlichen Bauamt vorgesehenen Form für zwingend notwendig und empfahl dem Gemeinderat, dieser Forderung durch einen entsprechenden Beschluss Nachdruck zu verleihen. Dabei sollte deutlich werden, dass ein kostenbewusster Einsatz der Mittel zur Straßenunterhaltung begrüßt werde, die Entscheidung, welche Sanierungsmaßnahmen Vorrang haben allerdings dem Sachverstand der Fachbehörden überlassen werden solle.
Gemeinderat Kurt Schumacher (SPD) kündigte an, dass er bei den Mitgliedern der SPD-Kreistagsfraktion im Bauausschuss um Unterstützung für die Maßnahme werben werde.
Der Gemeinderat beschloss , den Landkreis Miltenberg aufzufordern, die nach der Kürzung der Mittel für die Straßenunterhaltung durchzuführenden Sanierungsmaßnahmen nach den fachbehördlichen Vorgaben und Empfehlungen auszuführen. Nach dem die MIL 7 vor der Ortsdurchfahrt Watterbach nach Einschätzung der Fachbehörde dringend sanierungsbedürftig ist, forderte der Gemeinderat denBauausschuss des LandkreisesMiltenberg auf, dieser Maßnahme Priorität einzuräumen und einer Durchführung im Sommer 2011 zuzustimmen.
 
Erneuerung der Fenster in den Gauben im Rahmen der Sanierung des Daches des Gemeinschaftshauses in Buch 11
Bürgermeister Stefan Schwab berichtete, dass bei der Sanierung des Daches des Gemeinschaftshauses in Buch festgestellt wurde, dass die Fenster in der Gaube in sehr schlechtem Zustand seien und erneuert werden müssten. Die Erneuerung der Fenster sei im Zuge der Dachsanierung auszuführen, da ansonsten die neu anzubringende Blechverkleidung nochmals entfernt werden müssten. Die Verwaltung hat fünf Angebote angefordert. Der mindestfordernde Bieter war die LÖWE Fenster Löffler GmbH, Siemensstr. 4a, 63839 Kleinwallstadt, mit einem Bruttoangebotspreis von 3.405,32 € für die Lieferung und Montage von sechs Gaubenfenstern (Kunststoff weiß). Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat, dass er den Auftrag an diesen Bieter zum genannten Preis erteilt, nachdem die Vertragssumme unterhalb der in der Ermächtigung nach § 11 Abs. 2 Nr. 2 d der Geschäftsordnung festgelegten Grenze von 5.000.00 € lag und die Arbeiten am Dach erst nach Einbau der Fenster abgeschlossen werden können.
 
Wiederherstellung des Hangs am Schützenhaus Watterbach nach einem Erdrutsch
Die Heinbücher Bagger- und Fuhrbetrieb GmbH hat den unteren Bereich des Hangs mit Sandsteinfindlingen wieder hergestellt, so dass der Schützenverein Watterbach jetzt in Eigenleistung den oberen Hangbereich befestigen und gestalten kann. Die Ausführung der Befestigungsarbeiten ist gelungen.
 
Hochwasserschäden am Waldbach unterhalb der Schrahmühlbrücke in Watterbach
Die durch Hochwasser entstandenen Schäden an der Sandsteinmauer unterhalb der Schrahmühle in Watterbach wurden von der Heinbücher Bagger- und Fuhrbetrieb GmbH ausgebessert. Die Sandsteinausmauerung wurde neu aufgebaut.
 
Behinderung des Abflusses in den Vorflutern durch Bäume
Der Waldbach und der Gabelbach wurden in dem Bereich, in dem sie Gewässer dritter Ordnung sind und der Unterhaltungspflicht des Marktes Kirchzell unterliegen, überprüft. In beiden Bachbetten wurden keine Abflusshindernisse festgestellt, die eine Räumung erforderlich machen würden. Im Bereich des Gabelbachs als Gewässer zweiter Ordnung wurden einige Stämme festgestellt. Hier wurde der Flussmeister des Wasserwirtschaftsamtes um Überprüfung und Abhilfe gebeten, soweit dies aus wasserwirtschaftlicher Sicht erforderlich ist.
 
Fußweg zur Straße „An der Lenne“
Der Zustand des Fußwegs zur Straße „An der Lenne“ ist tatsächlich in einem schlechten Zustand. Eine Sanierung wäre allerdings nur mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand möglich und ist daher nicht zu realisieren. Bürgermeister Stefan Schwab kündigte aber an, dass der Bauhof versuchen werde, mit geringem Aufwand den Zustand zu verbessern.
 
Asphaltschaden in der Straße am Anwesen Baumäcker 20 im Ortsteil Preunschen
Der Straßenschaden am Anwesen Baumäcker 20 im Bereich eines Straßeneinlaufs wurde provisorisch instand gesetzt. Der Einlauf wird angehoben und der Straßenschaden endgültig beseitigt, sobald der Arbeitsablauf im Bauhof dies zulässt.
 
Herstellung von Parkmöglichkeiten am Radweg Kirchzell/Buch - Amorbach
Gemeinderat Peter Schwab (CSU) hatte im Anschluss an die Informationssitzung am 23.03.2011 angeregt zu prüfen, ob am Radweg Kirchzell – Amorbach im Bereich der „Bucher Dick“ Parkmöglichkeiten geschaffen werden könnten. Die von ihm angesprochenen Flächen sind nach Prüfung des Revierleiters nicht im Eigentum der Gemeinde. Bürgermeister Stefan Schwab wies jedoch daraufhin, dass die Möglichkeit bestehe, in der Kurve des Weges auf dem gemeindlichen Grundstück Fl.Nr. 1062 zwei bis drei Fahrzeuge abzustellen, ohne besondere Vorkehrungen zu treffen.
Gemeinderat Heinz Herkert (FW) wies darauf hin, dass im Bereich der Gemarkung Amorbach verschiedene Stellen Winterschäden aufweisen würden. Bürgermeister Stefan Schwab sicherte zu, dass er die Stadt Amorbach über diese schadhaften Stellen informieren wird.
 
Ausbau der Ahrenskurve und Sanierung der Straßendecke in Richtung Ottorfszell an der Staatsstraße St 2311
Der Sachbearbeiter des Staatlichen Bauamtes Aschaffenburg hat erneut bestätigt, dass die vorgesehenen Arbeiten an der Staatsstraße St 2311 im Bereich der Ahrenskurve und der noch nicht sanierten Teilstrecke zwischen Kirchzell und Ottorfszell plangemäß ausgeführt würden. In diesem Zusammenhang würden auch die in der Sitzung am 25.02.2011 von der zweiten Bürgermeisterin Susanne Wörner angesprochenen Absenkungen in der Ortsdurchfahrt Ottorfszell zwischen dem Ortseingang und dem Parkplatz der Gaststätte „Zum Gabelbachtal“ beseitigt. Außerdem werde im Zuge dieser Baumaßnahme auch die Decke zwischen der Bucher Brücke und der Pulvermühle saniert.
 
Bürgerversammlungen in Kirchzell und den Ortsteilen
Die Bürgerversammlungen in Ottorfszell und Buch werden getauscht, so dass endgültig folgende Termine für die Bürgerversammlungen mit Beginn jeweils um 19.30 Uhr festgelegt werden:
·       Kirchzell              Freitag, 29.04.2011                     Pfarrheim
·       Preunschen         Dienstag, 17.05.2011                   Feuerwehrgerätehaus
·       Ottorfszell          Donnerstag, 19.05.2011               Gasthaus „Zum Gabelbachtal“
·       Breitenbuch         Donnerstag, 26.05.2011               Dorfgemeinschaftshaus
·       Buch                  Montag, 30.05.2011                    Gemeinschaftshaus
·       Watterbach         Mittwoch, 01.06.2011                  Gasthaus Meixner
 
Anlage an der Metzgerei Heller
Gemeinderätin Claudia Häufglöckner (CSU) lobte die Ausführung der Anlage an der Metzgerei Heller und regte an, dort einen Abfallbehälter aufzustellen.
 
Hecke an der Hauptstraße/Einmündung Schulstraße
Gemeinderätin Monika Arnheiter (SPD) beanstandete, dass die Hecke an dem Anwesen an der Einmündung Schulstraße in den Gehsteig der Hauptstraße hineinrage und die Fußgänger behindere.
 
Parken im Bereich der Kirche
Gemeinderätin Monika Arnheiter (SPD) wies darauf hin, dass durch ein abgestelltes Firmenfahrzeug der Gehsteig vor der Kirche am Sonntag für die Fußgänger versperrt gewesen sei. Bürgermeister Schwab sicherte zu, den Fahrer des Firmenfahrzeuges darauf hinzuweisen, dass der Gehsteig frei zu halten sei. Gemeinderätin Monika Arnheiter regte außerdem an, im Amtsblatt darauf hinzuweisen, dass am Kommunionsonntag im Bereich der Kirche nicht geparkt werden sollte.