Bayerischer Untermain

Geo-Naturpark Bergstrasse-Odenwald

28.05.2010

PressemitteilungWiderspruch gegen Veröffentlichungen durch den Internetdienst Google Streetview


 

In der Gemeindeverwaltung werden Listen für Sammelwidersprüche gegen die Veröffentlichung von Gebäuden, Fahrzeugen und Personen im Internetdienst „Google Streetview“ ausgelegt und diese Widersprüche gesammelt an den Internetdienst weiter gegeben. Das Unternehmen Google hat zugesagt, den neuen Dienst "Street View" in Deutschland erst zu starten, wenn die von Bürgerinnen und Bürgern eingereichten Widersprüche vollständig umgesetzt sind.
Wer seine Privatsphäre schützen will, kann gegen die Veröffentlichung von Bildern seines Hauses bei Google Streetview Widerspruch einlegen. Bevor der Dienst im Internet freigeschaltet wird, müssen die betreffenden Wohnungen, Häuser und Gärten vollständig unkenntlich gemacht werden. Auch die Rohdaten der beanstandeten Aufnahmen sind unkenntlich zu machen.
Zudem erklärten sich leitende Unternehmensvertreter von Google bereit, auch Sammelwidersprüche von Städten und Gemeinden mit den Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern zu akzeptieren. Die Kommunen haben damit die Möglichkeit, in Rathäusern vorformulierte Widerspruchslisten auszulegen und gebündelt weiterzuleiten, in die Eigentümer und Mieter von Immobilien oder Besitzer von Kraftfahrzeugen der Veröffentlichung widersprechen können.
In den Widersprüchen müssen die Immobilien oder Kraftfahrzeuge beschrieben werden, damit eine Zuordnung möglich ist. Allein aufgrund der Straße und Hausnummer ist das Gebäude nicht immer einwandfrei zu identifizieren.
Die Listen liegen ab sofort im Rathaus, Zimmer 2, aus.
 
Nähere Informationen und Muster für Einzelwidersprüche können im Internet unter http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Verbraucherschutz/Internet-Telekommunikation/GoogleStreetview.html abgerufen werden.