Bayerischer Untermain

Geo-Naturpark Bergstrasse-Odenwald

27.04.2010

PressemitteilungAus der Gemeinderatsitzung vom 16.04.2010


Aus der Gemeinderatssitzung vom 16.04.2010:

 

Bekanntgabe von Beschlüssen aus der nichtöffentlichen Sitzung vom 19.03.2010

Der Gemeinderat stimmte verschiedenen Änderungen des Gesellschaftsvertrags der Wärmeversorgung Amorbach GmbH zu. Die Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen jetzt nicht mehr im „Boten vom Untermain“, sondern in den Amtsblättern der beteiligten Kommunen. Außerdem wurde die Ladungsfrist für die Einberufung der Gesellschafterversammlung von 14 Tagen auf eine Woche verkürzt und die Ladung per E-Mail zugelassen. Mit Zustimmung des Landratsamtes wurde außerdem die Bilanzierung nach den Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften zugelassen, was eine wesentliche Erleichterung für die Geschäftsführung darstellt. Die Kontrolle ist dabei durch die Prüfung durch einen Abschlussprüfer gewährleistet.

 

Bestätigung des Stellvertreters des Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Preunschen

In der außerordentlichen Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Preunschen am 13.03.2010 wurde Willi Mehl zum Stellvertreter des Kommandanten neu gewählt. Die Kreisbrandinspektion hat am 16.03.2010 ihr Einverständnis zur amtlichen Bestätigung erteilt. Nachdem der Gewählte auch über die erforderlichen Lehrgänge verfügt, hat der Gemeinderat Willi Mehl als Stellvertreter des Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Preunschen bestätigt.

 

Beteiligung am touristischen Auskunfts- und Orientierungssystem „WanderWalter“ des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald

Der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald plant im Jahr 2010 in Abstimmung mit dem Naturpark Neckartal-Odenwald für die Geopark-Gebietsteile in Hessen und Bayern das internet-basierte touristische Orientierungs- und Informationssystem „WanderWalter“ einzuführen. In baden-württembergischen Gebietsteilen wird dieses System bereits genutzt. Es ermöglicht, das gesamte Wanderkartenwerk des Geo-Naturparks mit sämtlichen Inhalten über das Internet herunterzuladen. Die Daten werden auf den unterschiedlichen Plattformen darstellbar und die mobile Variante kompatibel zu unterschiedlichen Handybetriebssystemen sein. Alle Informationen werden mit unterschiedlichen Text-, Bild-, Ton- und Videodokumenten sowie mit Links zu ergänzenden Internetseiten und zu „GoogleEarth“ versehen sein. Das System ermöglicht eine kartenlose Navigation im Gelände und vor allem die Möglichkeit, sich jeweils vor Antritt einer Reise umfassend über die touristischen Sehenswürdigkeiten einer Region zu informieren und die Reise den individuellen Bedürfnissen anzupassen. Der Geopark wird die Einrichtung des Gesamtsystems organisatorisch und inhaltlich steuern und betreuen. Dabei werden die Grunddaten des Gesamtgebietes sowie die überregional bedeutsamen touristischen Sehenswürdigkeiten vom Geo-Naturpark eingegeben. Lokal bedeutsame Attraktionen sollen jeweils von den Mitgliedskommunen in Eigenregie eingepflegt werden, wobei eine kostenfreie Einweisung in das System erfolgt und ein Eingabeleitfaden vorgegeben wird. Die Kosten für die Grundeinrichtung des Systems betragen je Kommune einmalig 800,00 €. Weitere Unterhaltungskosten fallen dabei nicht an. Für den Endnutzer werden die Daten kostenlos zur Verfügung gestellt. Gemeinderat Peter Schwab (CSU) hat sich das System im Internet angesehen und hält es für sehr gelungen. Gemeinderat Heinz Herkert (FW) stellte fest, dass das Betriebssystem nur auf wenigen Handys vorhanden sei. Außerdem müssten die Gemeinden die örtlichen Routen erfassen und beschreiben. Gemeinderat Frank Rudolph (FW) hält das System ebenfalls für gelungen, da sehr viele Informationen eingearbeitet seien. Gemeinderat Wilfried Herkert (FW) erläuterte, dass Wanderrouten in anderen Formaten gezeichnet und dann in das System eingetragen werden könnten. Das Besondere an dem System sei aber die Vielzahl der Informationen. Gemeinderat Wolfgang Schneider (CSU) empfahl, mit der Ergänzung der örtlichen Attraktionen abzuwarten, bis das System längere Zeit angewandt wird. Der Gemeinderat hat einer Einführung des Systems „WanderWalter“ für den Markt Kirchzell und einer Beteiligung des Marktes an diesem Informationssystem zugestimmt.

 

Desinfektion des Trinkwassers mittels Ultrafiltration und nachgeschalteter Chlordosieranlage

Bürgermeister Schwab ging nochmals auf die Berichterstattung über die Notwendigkeit der Chlordesinfektion, die in der Öffentlichkeit zu einigen Irritationen geführt hat, ein. In der Bürgerversammlung am 09.04.2010 wurde dazu von einem Bürger angeführt, dass in einem benachbarten Wasserversorgungsunternehmen die Ultrafiltration als alleinige Desinfektion akzeptiert werde. Bürgermeister Schwab berichtete, dass er bei diesem Wasserversorgungsunternehmen angefragt und die Auskunft erhalten habe, dass das Wasser dort ausnahmslos aus Tiefbrunnen gewonnen werde und mikrobiologisch nicht belastet sei. Eine Desinfektion des Wassers sei daher nicht erforderlich, so dass ein Vergleich mit unserer aus einer Oberflächenquelle gespeisten Wasserversorgung nicht möglich sei. Das Wasser aus der Ziegelwiesenquelle ist mikrobiologisch wechselhaft belastet und muss deshalb zwingend desinfiziert werden. Nach den Regeln der Technik und der Einschätzung der einschlägigen Fachstellen und Verbände ist eine Ultrafiltration dabei nicht ausreichend und es muss immer eine Abschlussdesinfektion nachgeschaltet sein, wobei gerade bei längeren Netzen eine Chlordesinfektion zwingend erforderlich ist. Nur in diesem Verfahren wird eine Depotwirkung entfaltet und damit ein Aufkeimen in der Versorgungsleitung verhindert. Diese Beurteilung wird auch durch Publikationen der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches (e.V.) als anerkannten Fachverband bestätigt. Derzeit wird die Ultrafiltration wissenschaftlichen Tests unterzogen, um zu klären, ob auf eine nachgeschaltete Desinfektion verzichtet werden kann. Es besteht allerdings die Befürchtung, dass Viren und Parasiten, die im Rahmen der Probeentnahmen nach der Trinkwasserverordnung nicht untersucht werden, durch die Filtration nicht entfernt werden und lediglich durch die Chlordesinfektion abgetötet werden können. Sollte es möglich sein, diese Viren und Parasiten online nachzuweisen, kann möglicherweise mittelfristig auf eine nachgeschaltete Desinfektion verzichtet werden. Bürgermeister Schwab stellte klar, dass bei der Planung der Wasserversorgung Kirchzell immer berücksichtigt wurde, dass das Wasser der Ziegelwiesenquelle mikrobiologisch belastet ist und neben der Ultrafiltration zur Beseitigung der Trübstoffe einer anschließenden Chlordesinfektion zur wirksamen Hygienisierung unterzogen werden muss. Die entsprechende Chlordosieranlage war von Beginn an eingeplant und es war keine Nachrüstung erforderlich, wie dies fälschlicherweise in Teilen der Öffentlichkeit kolportiert wurde. Bürgermeister Schwab stellte fest, dass hier weder ein Planungsfehler des Ingenieurbüros noch eine Nachlässigkeit einer Fachbehörde zu rügen sei, da alle Beteiligten die Wasserversorgungsanlage von vornherein nach den Regeln der Technik geplant und geprüft hätten. Bei der Konzeption der Anlage war immer zu berücksichtigen, dass mikrobiologisch belastetes Wasser aus einer vom Oberflächenwasser beeinflussten Quelle zu einwandfreiem Trinkwasser aufbereitet werden muss. 3. Bürgermeister Karlheinz Klingenmeier (SPD) und Gemeinderat Wolfgang Schneider (CSU) betonten, dass hier eine nochmalige Aufklärung der Bevölkerung notwendig sei, um die aufgekommenen Missverständnisse auszuräumen.

 

Störungen der Pumpen für die Druckerhöhungsanlage für Breitenbuch im Hochbehälter Watterbach

Wie der geschäftsleitende Beamte Reinhold Koch berichtete, hat das Kundendienstunternehmen im Rahmen der Gewährleistung die Pumpen für die Druckerhöhungsanlage überprüft und dabei festgestellt, dass es bei schwankender Spannungsversorgung, insbesondere bei kurzzeitigen Spannungsunterbrechungen, zu Fehlermeldungen am Übertragungsmodul zwischen der Steuerung und dem Frequenzumformer der Druckerhöhung gekommen sei. Der Grund dafür liege in einem Kondensator im Übertragungsmodul, der die Spannungsversorgung dort noch kurzzeitig aufrechterhalte, obwohl die Steuerung und der Frequenzumformer sofort stromlos seien. Das Übertragungsmodul gehe deshalb auf Störung, die quittiert werden müsse, damit die Verbindung zwischen den Anlagenteilen wieder aufgenommen wird. Der Kundendienst hat jetzt einen Schütz als zusätzlichen Verbraucher in den 24-Volt-Stromkreis zur Spannungsversorgung des Übertragungsmoduls eingebaut, um dafür zu sorgen, dass der Kondensator im Falle der Spannungsunterbrechung sofort entlädt und keine Fehlermeldung aufläuft. Die Herstellerfirma ist derzeit dabei, eine neue Software zu entwickeln, die dieses Problem behebt. Sollte der Fehler durch den Einbau des Schützes nicht beseitigt werden, wird die neue Software installiert.

 

Änderung der Untersuchungsreihen für die Entnahme der Proben nach der Trinkwasserverordnung und der Eigenüberwachungsverordnung

Aufgrund der Neuordnung der Trinkwasserversorgung werden auch die Entnahmen der Proben nach der Trinkwasserverordnung und der Eigenüberwachungsverordnung den neuen Verhältnissen angepasst. Wie Geschäftsleiter Reinhold Koch berichtete, hat er mit dem Gesundheitsamt vereinbart, dass neben den gesetzlich vorgeschriebenen viermaligen Routineuntersuchungen sowie den einmal jährlich durchzuführenden periodischen und den Untersuchungen des Rohwassers nach der Eigenüberwachungsverordnung freiwillig einmal jährlich in jedem Ortsteil eine Probe entnommen und mikrobiologisch untersucht wird, um eine größtmögliche Sicherheit über die Beschaffenheit des Trinkwassers in den Ortsteilen zu erhalten. Dabei wird im Januar eine Probe in Ottorfszell, im April in Buch, im Juli in Preunschen und im Oktober in Breitenbuch und Watterbach entnommen.

 

Bruch des Abwassersammlers von Ottorfszell nach Kirchzell im Gabelbach

Bürgermeister Schwab informierte den Gemeinderat, dass am 30.03.2010 festgestellt wurde, dass am Gabelbach aus Richtung Ottorfszell vor dem Campingplatz Abwasser austrete. Da in diesem Bereich der Bachlauf sowohl mit dem Abwasserkanal als auch mit der Wasserleitung gekreuzt wird, wurde vermutet, dass eine Beschädigung des Kanals beim Verlegen der Wasserleitung entstanden sei. Die ausführende Firma Brandel-Bau GmbH hat daher im Rahmen der Gewährleistung die Schadstelle ausfindig gemacht und den Schaden beseitigt. Gleichzeitig erfolgte eine Meldung an die Untere Wasserbehörde im Landratsamt. Der Bauhof hat das Regenüberlaufbecken in Ottorfszell abgeschiebert und das anfallende Abwasser dort zurückgehalten. Die Leckage wurde am 01.04.2010 geschlossen, so dass wieder eine sichere Beseitigung des Abwassers gewährleistet ist. Bürgermeister Schwab kündigte an, dass nach Vorliegen der Bestandspläne für die Wasserversorgung die Kreuzungsstellen der Wasserversorgung mit der Abwasserleitung mit Kameras befahren werden sollen, um eventuelle Beschädigungen festzustellen. Gemeinderat Wolfgang Schneider (CSU) empfahl in diesem Zusammenhang, die Schächte im Wiesental mit Pflaster oder Beton einzufassen, damit sie nicht überwachsen und erkennbar bleiben.

 

Nutzung der Kindergartenturnhalle durch den TV Kirchzell während der Sanierung der Turnhalle

Der Turnverein beginnt in der nächsten Woche mit der Sanierung der Turnhalle, die bis Mitte Juni abgeschlossen sein soll. Während dieser Zeit kann in der Halle kein Trainingsbetrieb stattfinden. Der Übungs- und Trainingsbetrieb wurde zum Teil in Hallen in Nachbarorten sowie in die Halle des FC Kickers Kirchzell verlegt. Diese Einrichtungen sind jedoch für den gesamten Betrieb nicht ausreichend und der TV Kirchzell hat darum gebeten, die Kindergartenturnhalle mitnutzen zu können. Dort sollen am Montag und Mittwoch früh das Seniorenturnen, am Dienstag- und Freitagnachmittag die Mädchengymnastik sowie am Montagabend das Frauenturnen stattfinden. Außerdem soll am Montagnachmittag mit den Bambinos und am Mittwochnachmittag mit den Kids das Handballtraining stattfinden. Die Kindergartenleitung hat ihr Einverständnis mit dieser Hallennutzung erklärt.

Dem Turnverein wird ebenso wie dem Carneval-Club während der letzten Kampagne die Nutzung kostenfrei gestattet mit der Maßgabe, dass die Turnhalle nach dem jeweiligen Training in einwandfreiem und sauberem Zustand zu hinterlassen ist und es nicht zu Störungen des Kindergartenbetriebs kommen darf.

 

Beteiligung der Gemeinde Kirchzell an den Kosten für die Volkshochschule Miltenberg für das Jahr 2009 im Rahmen der Förderung der Erwachsenenbildung

Die Stadt Miltenberg hat die Abrechnung der Kosten für die Volkshochschule Miltenberg für das Jahr 2009 festgelegt. Auf der Grundlage der Zweckvereinbarung zum Betrieb einer Volkshochschule im Altlandkreis Miltenberg hat sich der Markt Kirchzell mit einem Betrag von 9,32920 € je Teilnehmer aus Kirchzell zu beteiligen. Bei 148 Teilnehmern im Jahr 2009 beträgt der Gesamtbeteiligungsbetrag für den Markt Kirchzell damit 1.380,72 €.

 

Sanierung der Feindecke des Brunnenwegs

Bei Kabelverlegearbeiten im Brunnenweg hat die ausführende Firma festgestellt, dass die Feindecke des Weges teilweise lose und in einem sehr schlechten Zustand ist. Die Anbindung der auf dem Kabelgraben aufzubringenden Feindecke an die vorhandene Deckschicht ist daher nicht mehr einwandfrei herzustellen. Der Bauleiter hat daher empfohlen, die gesamte Deckschicht abzufräsen und mit einer Stärke von 4 cm neu einzubauen. Der Gemeindeanteil an dieser Maßnahme liegt nach einem Kostenvoranschlag bei 5.800,00 €. Mit den betroffenen Anliegern wird ein Gespräch stattfinden, um zu klären, ob diese bereit sind, in analoger Anwendung der Ausbaubeitragssatzung einen Anteil von 60 % der Kosten zu übernehmen und nach einem noch festzulegenden Schlüssel zu verteilen.

 

Kindergarten „Abenteuerland“

Bürgermeister Schwab informierte den Gemeinderat über das Ergebnis der Bedarfsumfrage bei Kindern unter 18 Monaten. Von 19 befragten Eltern haben sieben eine Rückmeldung abgegeben, wobei kein konkreter Bedarf angemeldet wurde.

Geschäftsleitender Beamter Reinhold Koch berichtete außerdem, dass im Kindergarten „Abenteuerland“ im kommenden Kindergartenjahr insgesamt drei Praktikantinnen die Möglichkeit, ihr schulbegleitendes Praktikum abzuleisten, eingeräumt wird.

 

Einstellung des Betriebs der öffentlichen Telefonzelle in Kirchzell Ecke Schulstraße/Hauptstraße

Die Deutsche Telekom AG hat mitgeteilt, dass sie beabsichtigt, den Betrieb der letzten Telefonzelle in Kirchzell im Laufe des Jahres 2010 einzustellen, da die Nutzungsfrequenz äußert gering ist.

 

Radweg Buch - Amorbach

Bürgermeister Schwab berichtete, dass er den schlechten Zustand des Radweges auf Amorbacher Gemarkung mit Bürgermeister Schmitt besprochen habe. Dieser habe zugesichert, dass er sich persönlich der Angelegenheit annehmen und dafür Sorge trage werde, dass vom Bauhof der Stadt Amorbach Drainageleitungen eingebaut werden, um das Hang- und Oberflächenwasser abzuleiten.

 

Ablagerung von Wurzelstöcken, imprägniertem Holz und Plastikabfall auf dem Shredderplatz

Auf dem Shredderplatz wurden wiederum Wurzelstöcke, imprägniertes Holz und Plastikabfall abgelagert. Menge und Art der Ablagerung lassen auf eine Anlieferung mit LKW schließen. Geschäftsleitender Beamter Reinhold Koch erklärte, dass die Verwaltung bemüht sei, den Verursacher zu ermitteln. Falls dies nicht möglich ist, müsse eine Einschränkung der Nutzung geprüft werden. Gemeinderat Heinz Herkert (FW) empfahl, am Shredderplatz ein Schild mit der Aufschrift „Abladen gewerblicher Abfälle verboten“ anzubringen. 2. Bürgermeisterin Susanne Wörner (FW) teilte mit, dass sie einen Hinweis auf einen möglicher Verursacher habe und kündigte an, diese Information an die Verwaltung weiterzugeben. Gemeinderat Kurt Schumacher (SPD) merkte an, dass der Grascontainer geschlossen sei und das Gras deshalb dahinter gekippt werde und verfaule. Bürgermeister Schwab stellte klar, dass der Container auf Wunsch des Bauhofs geschlossen bleibe, um eine ordnungsgemäße Befüllung durch den Bauhof sicherzustellen. Dies werde regelmäßig erledigt. Gemeinderat Rudi Breunig (CSU) empfahl, im Amtsblatt erneut auf die Problematik am Shredderplatz hinzuweisen und die Bürger zu einer geordneten Ablieferung anzuhalten.

 

Ausscheiden des Mitarbeiters Edwin Grimm aus dem Dienst der Gemeinde

Bürgermeister Schwab informierte den Gemeinderat, dass Edwin Grimm zum 30.06.2009 auf eigenen Wunsch aus der Teilzeittätigkeit bei der Gemeinde ausscheidet und die Stelle mit einer monatlichen Arbeitszeit von 15 Stunden an den Bekanntmachungstafeln ausgeschrieben sei. Eine weitere Ausschreibung erfolge im Amtsblatt.

 

Termine

Bürgermeister Schwab wies nochmals auf die Einweihung des Wasserwerks am 08.05.2010 hin, die um 10.30 Uhr mit der offiziellen Einweihung für die geladenen Gäste mit einem anschließenden Mittagessen in der Gaststätte „Zum Gabelbachtal“ in Ottorfszell beginnt. Ab 14.00 Uhr schließt sich ein Tag der offenen Tür für die Bürgerinnen und Bürger an, bei dem die Möglichkeit besteht, das Wasserwerk bei Führungen kennen zu lernen. Die Bewirtung für den Tag der offenen Tür hat die Freiwillige Feuerwehr Ottorfszell übernommen. Am folgenden Sonntag, dem 09.05.2010, findet der Markttag „Kirchzeller Frühling“ unter dem Motto „Wasser ist Leben“ in der Zeit von 11.00 bis 20.00 Uhr statt.

Die 6. Sitzung des Marktgemeinderates wird auf Montag, den 10.05.2010 um 19.00 Uhr verlegt.

 

Frei laufende Hunde

Gemeinderat Peter Schwab (CSU) berichtete über Beschwerden wegen frei laufender und unbeaufsichtigter Hunde. Er empfahl, einen entsprechenden Hinweis im Amtsblatt aufzunehmen.

 

Ablagerung von Aushub am Spielplatz „Im Sand“

Gemeinderätin Monika Arnheiter (SPD) teilte mit, dass von einem Baugrundstück Erdaushub und Steine vor der Kinderrutsche auf dem Spielplatz „Im Sand“ abgelagert würden.

 

Zustand des Gehsteigs der Forsthausenstraße

Gemeinderat Rudi Frank (FW) beanstandete, dass auf dem Gehsteig der Forsthausenstraße zwischen der Brücke und der Metzgerei Kappes auf der linken Seite einige Pflastersteine so stark beschädigt seien, dass er befürchte, dass sich Passanten verletzen könnten. Gemeinderat Wolfgang Schneider (CSU) ergänzte, dass auf der anderen Seite des Gehsteigs mehrere Platten fehlen würden.

 

Weg zwischen Buch und dem Parkplatz für die Wildenburg

Gemeinderätin Monika Arnheiter (SPD) stellte fest, dass auf dem Weg zwischen Buch und dem Parkplatz zur Wildenburg mehrere Deckel von Straßeneinlaufschächten gebrochen seien und die Gefahr bestünde, dass diese weiter einbrechen und es zu Schäden an Fahrzeugen kommen könne.

 

Ablagerung von Kränzen an der Urnenwand auf dem Friedhof Kirchzell

Gemeinderat Rudi Breunig (CSU) fragte nochmals an, was mit Kränzen und Gestecken, die an der Urnenwand abgestellt werden, geschehen solle. Bürgermeister Schwab verwies auf die Ankündigung in der letzten Gemeinderatssitzung, eine Ortsbesichtigung des Gemeinderates vorzunehmen, um eine Ablagemöglichkeit zu finden. Gemeinderat Wilfried Herkert (FW) äußerte in diesem Zusammenhang, dass bei einem Besuch des Friedhofs anlässlich der Goldenen Kommunion seines Jahrgangs Kritik an den an der Urnenwand angebrachten Behälter für Vasen und Blumen laut geworden sei.